Ich bin vielseitig kreativ: hauptsächlich zeichne ich diese Tage Illustrationen und schreibe hoffentlich unterhaltsame Geschichten, die ich auch selber illustriere. Einige Jahre modellierte ich Unikat-Künstlerpuppen, für die ich einige „Puppenoscar“-Nominierungen bekam. ausserdem hatte ich für ca. 10 Jahre ein Atelier, in dem ich malte, zeichnete und Unikatschmuck gestaltete. Nebenbei schrieb ich immer wieder kleine Geschichten.
Sprache und damit auch Schreiben ist für mich der Schlüssel zu vielen Welten, Sichten und Einsichten. Diese sind auch visuell zu finden und auszudrücken, klar.
Aber auch wenn ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, finde ich, dass weniger Worte, geschrieben oder gesprochen, manchmal mehr am Kern der Dinge sind! Ich mach einfach beides :-)
Sprache hat mich schon als kleines Kind fasziniert und schon als zweijähriges Kind habe ich mir meine eigenen Wörter für Dinge ausgedacht (z.B. gelb war „bilja“) und diese dann lange Zeit verwendet und als Dreijährige habe ich kleine Sprachspiele in meiner eignen Sprache verfasst :o)
Wie etwas gesagt wird, die Unterschiede zwischen den Sprachen und Kulturen… fasznierend! Dies war wohl auch der Grund, warum ich mich oft und gerne mit ungewöhnlichen und seltenen Sprachen befasst habe.
Ich lernte ein wenig gälisch und walisisch und bin fasziniert von den vielen italienischen Dialekten und Minoritätensprachen wie Sardisch oder Grico. Ich denke mal, von den meisten dieser Sprachen hast du noch nicht mal gehört…
All diese obskuren Sprachen haben ganz eigene Wege, etwas zu sagen und auch faszinierende Laute, der Klang einer Sprache interessiert mich auch.
Nun mal noch ein wenig mehr zu mir, meiner Geschichte:
Ich bin Berlinerin und war schon mein ganzes Leben kreativ: Seit ich denken kann male, modelliere, nähe ich und denke mir Geschichten aus. Die meisten der frühen Geschichten spielte ich mit meinen Puppen und Figuren und mit etwa 10 Jahren durfte ich mal meiner Mutter, einer Sekretärin, eine Idee „in die Schreibmaschine“ diktieren, was ich stolz tat.
Diese Geschichte trug den einfallsreichen Namen „Vom Gerippe mit der im Dunkeln grün leuchtenden Zahnprothese“ und handelte von einem Spukgerippe, das eine Zahnprothese trug und diese mit Leuchtfarbe anmalen wollte, aber es passierte nicht alles ganz wie geplant.
Meine Schulaufsätze reizten so manchen meiner Lehrer zu Tränen und dies nicht, weil ich so traurig schrieb. Oft stand unter der Zensur: „Am Thema vorbei, aber sehr lebhaft erzählt….“ tja… das Thema war mir dann schlicht und ergreifend zu langweilig gewesen.
Da ich auch meine Comichefte liebte, machte ich auch meine eigene Comic-Serie, da war ich ca. 11 Jahre alt. Petra und Claudia, zwei ungleiche Schwestern, erlebten so manches Abenteuer in meinen noch mit Schulfüller gezeichneten Geschichten.
Gedichte und lyrische Ergüsse lagen mir nie so wirklich, auch wenn ich einiges ”ganz nett“ fand. Ich mochte lieber Witziges, das humorvoll absurde Situationen umschrieb.
Als ich etwa 20 war, erstand „Clara und ihr Besuch bei den Elfen“. Nie beendet, wanderte die Idee in mein Gehirnarchiv und einiges davon floss mit vielen anderen, durch die Jahre gesammelten, kleinen Ideen und Einflüssen in Imaginiesien, meine Schichtwelten.
Diese sind voller absurder biologischer Ideen, die die Wesen wirklich einzigartig sein lassen und auch die Naturgesetze sind an manchen Orten eher gewöhnungsbedürftig. Auf meinem Webseite http://schichtwelten.ateliersim.de kannst du einiges davon kennen lernen.
Ansonsten liebe ich Italien, italienisches Essen, die italienische Renaissance sowie die Alte und traditionelle italienische Musik, und bin seit vielen Jahren sehr glücklich mit einem ebenso kreativen Schotten verheiratet … Das muss jetzt erst einmal reichen :-)